Notfallsanitäter


Mit Beginn des Jahres 2014 löst das neu geschaffene Berufsbild des „Notfallsanitäters“ den bisherigen Beruf des „Rettungsassistenten“ ab.
In einer nun mehr 3-jährigen Ausbildung liegt das besondere Augenmerk auf den aktuellen Standards der Notfallmedizin und größtmöglicher Eigenverantwortung. Durch diese Basis wird es dem Notfallsanitäter nach beendeter Ausbildung möglich sein, Notfälle eigenständig zu bearbeiten und, unter bestimmten, festgeschriebenen Voraussetzungen, sogar ärztliche Maßnahmen zur Lebensrettung zu ergreifen.

Bereits fertig ausgebildete Rettungsassistenten haben die Möglichkeiten, sich innerhalb von 5 Jahren durch, je nach Berufserfahrung variierte, Zusatzlehrgänge und Prüfungen ebenfalls als Notfallsanitäter zu qualifizieren.


Die Ausbildung ist, wie auch die Ausbildung zum Rettungsassistenten, in verschiedene Bereiche unterteilt. Schulische Blöcke wechseln sich mit verschiedenen Praktika ab. Der Auszubildende verbringt einige Zeit als Praktikant in einer von ihm gewählten Klinik, in der er verschiedene Stationen durchläuft. Unter anderem wird er in der Anästhesie und auf der Intensivstation eingesetzt, aber auch der normale Stationsalltag und der Einsatz in der Notaufnahme kommen nicht zu kurz.

Zudem gibt es immer wieder praktische Blöcke, die auf der Rettungswache abgeleistet werden. Hier lernt der Auszubildende den Alltag im Rettungsdienst kennen, vertieft seine praktischen Fähigkeiten und verknüpft Stück für Stück die Theorie mit der Praxis.

Abgeschlossen wird die Ausbildung nach 3 Jahren mit einer schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfung.